Zähl deine Bildschirme
Kleiner Auftrag, bevor du weiterliest: Steh auf und geh durch deine Wohnung. Zähl jeden Bildschirm, den du findest. Ausgeschaltete zählen mit. Nimm es großzügig — alles, was ein wechselndes Bild zeigt.
Die meisten Menschen schätzen vorher viel zu niedrig. Denn Bildschirme sind zur Tapete geworden: Wir bemerken sie nicht mehr.
Kategorien, an die man selten denkt
- Am Körper: Handy, Tablet, Laptop, E-Reader, Smartwatch, Fitnessband.
- Wohnzimmer: Fernseher, Monitore, Konsole, smarter Lautsprecher mit Display, digitaler Bilderrahmen.
- Küche & Hauswirtschaft: Kühlschrank, Backofen, Mikrowelle, Waschmaschine, Kaffeemaschine.
- Haustechnik: Thermostat, Türklingel, Alarmpanel, Saugroboter.
- Fahrzeug: Armaturen- und Infotainment-Display, Fahrradcomputer.
Die Zahl ist kein Vorwurf — „Bildschirme böse“ ist nicht der Punkt. Die spannendere Frage ist: Wie viele davon hast du gewählt, und wie viele kamen einfach mit? Und wie viele zeigen dir überhaupt etwas, das du brauchst?
Danach: Merk dir deine Zahl. Sie ist der erste Schritt, das ambiente Bildschirm-Rauschen im Alltag wieder sichtbar zu machen — und die Vorlage für die Frage im nächsten Text: Verdient dieser Bildschirm seinen Platz?